06 Juni 2017

The sound of LOVE??? Musik für den großen Tag

Das Buch "Unser Tag" von S. Radermacher und K. Heil steckt voller Inspirationen rund ums Heiraten!
 
Bei all der Planung des "großen Tages" kommt früher oder später die Frage nach der richtigen Musik auf. Was wollen wir zum Beispiel im Standesamt abspielen? Werden wir die Tanzfläche mit einem Tanz eröffnen? Wenn ja, brauchen wir gute Musik. Hier kommt die ein oder andere Anregung für euch, welche Musik euch vielleicht am Tag eurer Hochzeit inspirieren könnte. Die Reihenfolge spielt dabei absolut keine Rolle, diese zehn Lieder sind mir immer wieder in die Ohren gekommen. Es sind mal ruhigere, mal etwas schnellere Songs dabei, hört einfach mal rein.
Was würdet ihr auf eurer Hochzeit auf jeden Fall spielen oder habt ihr gespielt? Es gibt ja tatsächlich Leute, die schon seit Jahren wissen, was sie auf einer Hochzeit irgendwaaaaann mal spielen würden.  Schreibt mir gerne in die Kommentare, ich erweitere die Liste super gerne noch. 

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Alles Liebe,
eure 
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22 Mai 2017

Hochzeitsecke: Die Geschichte von meinem Antrag

Von Zeit zu Zeit ist es wahrscheinlich in vielen Beziehungen normal, dass da bestimmte Themen sind, die aufkommen. Und so kam es nachdem wir so viel Zeit mit Dingen verschwendet haben, irgendwann auch in unserer Beziehung der Punkt, an dem wir immer wieder auf das Thema "Heiraten" gekommen sind. Heiraten bedeutet für mich, dass wir auch ganz offiziell füreinander einstehen. Das tun wir sowieso seit Jahren schon und teilen Höhen und Tiefen. Und auch, wenn ich von Heiraten spreche und es auch andere Freunde, die in gleichgeschlechtlichen Bezieheungen leben tun, bin ich mir deutlich darüber im Klaren, dass es eben nicht die "Ehe" ist, die wir haben werden können. Jedenfalls noch nicht. Aber zu "dem Schlüsselmoment", der mir das alles nochmal verstärkt vor Augen geführt hat, komme ich ein anderes Mal.

Und dann kam er, der Antrag - in der Mitte unseres Sommerurlaubs. Und dieser Antrag war vor allem eins: echt. Er war genau so, wie er sein sollte ohne Tamtam und ohne Schnickschnack und ich habe auch überhaupt nichts erwartet. Natürlich habe ich im Vorfeld YouTube-Anträge angesehen und vor Rührung hier und da geweint, aber die Realität ist nicht YouTube, nicht Fernsehen, sondern sie und ich. Da sitzt der Mensch, den du am L.I.E.B.S.T.E.N. hast vor dir und während ich mich sonst immer wohl in ihrer Gegenwart fühl(t)e, spürte ich plötzlich eine kleine Unsicherheit, weil sie nervös auf der Bank rumzappelte. In diesem Moment dachte ich "Oha, jetzt passiert es tatsächlich." Und weil es da diesen wunderbaren Moment gab, möchte ich euch davon auch noc genauer erzählen. 

Seit ein paar Jahren hat die Liebste Kaninchen, die dann auch vor knapp zwei Jahren mit in unsere Wohnung/Balkon zogen. Diese ernähren sich ausschließlich von frischem Gemüse und ich knabbere für mein Leben gern einfach abends ein Stück Fenchel. Eines Abends, so circa vor 4 Jahren, hat mir die Liebste mal kein Stückchen gegeben und ich habe empört zu ihr gesagt "Wenn du mir jetzt ein Stück Fenchel gegeben hättest, dann hätte ich dich geheiratet." - seit diesem Tag hat sie nie wieder vergessen mir abends, wenn sie Gemüse schnitt, ein Stück zu geben. Und dann, auf dieser Bank im Hafen von Puerto de Mogán auf Gran Canaria, zieht diese unglaublich liebe Frau plötzlich eine ganze Fenchelknolle aus der Tasche und fragt mich, ob ich denn immer noch ihren Fenchel annehmen möchte. Vergiss den Ring, ich habe eine Fenchelknolle! Aber auch den gab es noch - genau so, wie ich ihn mir immer gewünscht habe. Klassisch und für meine kleinen Finger perfekt. 
Wir vor unglaublichen 11 Jahren. 

Seitdem sind 283 Tage vergangen, in nicht einmal mehr 90 Tagen, sind wir Frau und Frau. Während ich das hier schreibe grinse ich, leicht hysterisch, sehr vorfreudig. Hätte mir das jemand vor fünf Jahren gesagt, ich hätte es niemals geglaubt, dass alles so wird, wie es heute ist. 

Ich habe vor euch in mehr Beiträgen an Hochzeit, Liebe, Outing und Co. teilhaben zu lassen - ihr seid deshalb von Herzen eingeladen mir eure Fragen als Kommentar oder gerne auch per Mail an wundersachenclara [at] gmx.de zu schreiben.

Alles Liebe für euch! (:

24 April 2017

Vom Wandel im Leben

Ich sitze ich auf dem Boden meiner Küche in unserer ganz eigenen Wohnung und sehe mich auf einmal wie von außen, wie ich die Deckeln der Dosen sortiere. Ich sortiere sie nach rund und eckig und denke auf einmal: Ich tue das, wie meine Mutter. Wie das, tue ich sehr vieles, wie meine Mutter es tut und ich bin dankbar für unser Verhältnis. Und doch merke ich von Zeit zu Zeit, wie wichtig es für mich ist, Dinge zu tun, die ich möchte und bei denen ich nicht denke, dass ich es damit irgendwem recht mache. Ich befinde mich gerade in einem Prozess, in dem ich merke, dass ich es nicht immer allen Leuten, auch nicht meiner Mama, recht machen kann. Dass es okay und wichtig ist, dass ich Entscheidungen treffe, mit denen ich glücklich bin, einfach nur ich, um meiner Willen. Und auch wenn es schwer ist, kleine Schritte sind besser als keine. Hier ist es sehr ruhig geworden. Ich suche nach Inspirationen und Dingen, die ich hier teilen möchte. Denke darüber nach, wie der Blog sich entwickeln soll. Denn während ich mich entwickle und sich dieses Jahr so vieles verändert, möchte ich auch auf dem Blog einiges verändern. Ich hoffe es geht euch gut, ihr Lieben! Was möchtet ihr gerne hier (wieder) lesen?

10 Februar 2017

Geschichten aus der Buchhandlung

"Guten Tag, was kann ich für Sie tun?" - "Entschuldigung, ich suche ein Buch.." - "Ja, welches denn?" - "Ich weiß den Titel nicht und leider auch nicht den Autoren, aber..." - nun aber kommt er zum Punkt, denke ich, als er weiterspricht und sagt. "Also, ich weiß den Titel und Autoren nicht, aber es ist grün."

Diese und ähnliche Dinge spielen sich viel häufiger in der Buchhandlung ab, als man denkt. Während meines Studiums habe ich fast drei Jahre in einer Buchhandlung gearbeitet. Und direkt von dort habe ich einige Erinnerungen mitgebracht.
Ich stehe morgens gegen 10 Uhr in der Buchhandlung am Tresen, warte auf Kunden, die nach und nach in den Laden kommen und sich umsehen. Eine Frau, etwa Mitte 50, kommt an die Kasse, lächelt mich an, legt ein Buch auf den Tisch und sagt "Guten Morgen, schönes Kind! Ich möchte gern dieses Buch hier kaufen." - so viel gute Laune am frühen Morgen kann wirklich nur ansteckend sein.

An einem heißen Sommertag kommen drei Jugendliche in die Buchhandlung und schauen sich suchend um. "Entschuldigen Sie, haben Sie auch so Lernhefte für den Realschulabschluss?" Er legt mir einen Zettel auf den Tisch und ich bringe sie zum Regal mit den Lernbüchern und -heften. Fünf Minuten später kommen die drei wieder redend zur Kasse zum Bezahlen. "Das nächste Mal, da nehme ich mir auf jeden Fall eine Freundin, die viel liest. Stell mal vor, die sieht geil aus und ist dann auch noch so richtig schlau. Das ist doch super!" Oh man.

Mit Blick auf die Zeit, die ich dort verbracht habe, bereue ich es, dass ich mir nicht immer alles sofort aufgeschrieben habe, weil es einfach so gute Dinge gab. Generell hat mir die Arbeit dort super viel Spaß gemacht. Eine schöne Erinnerung an eine tolle Zeit.

Wollt ihr noch mehr davon hören? Alles Liebe!

02 Februar 2017

Sechs Frauen


Manchmal, nur ganz selten, da denke ich an die Frau im Park. An die Dame mit den orangenen Stoffschuhen mit weißen Schnürsenkeln, die jede Woche Dienstag und Donnerstag auf der Bank im Park saß. Ich denke an die Frau, die mir auch heute, etwa 20 Jahre später, noch immer in den Sinn kommt und die bestimmt schon nicht mehr lebt. Aber eines das ist vielleicht geblieben von damals, als ich mit der Frau ins Gespräch kam: Samy. Denn jeden Dienstag und jeden Donnerstag, da saß die Frau zwar allein auf der Bank, aber sie war nicht allein. Vor ihr auf der Wiese krabbelte eine wunderschöne Landschildkröte, die seit diesem Moment in mein Herz gekommen ist und somit Schildkröten eines meiner liebsten Tiere geworden sind. Die Frau hat mir so viel erzählt, mir über Tiere beigebracht. 

Ein anderes Mal dann, erinnere ich mich an die Frau in meiner zweiten Heimat, die ich kennenlernte, weil mein kleiner und doch so großer Bruder und ich so neugierig waren und kurzerhand vor dem Wohnwagen einer völlig fremden Frau haltmachten und von dem Tag an drei Wochen lang jeden Tag dorthin zu Besuch gingen. Sie erzählte mir aus ihrem Leben und ihr Mann, der leider sehr krank war, lag im Wohnwagen und hustete manchmal sehr stark. Völlig absurd, dass man in drei Wochen eine Art Oma-Enkel-Beziehung aufbauen kann. Umso trauriger waren wir, als sie eines Tages abreisten. Und eine Sache, die mir bis heute immer wieder in den Kopf gerät ist, dass die Frau, deren Namen ich heute nicht mehr weiß, ganz andere Haare hatte, denn sie hatte sich für die Heimreise zurecht gemacht. „Im Urlaub da ist man einfach nicht so gestylt, wie Zuhause.“ - damals habe ich das nicht verstanden und heute weiß ich es ganz genau, was sie damit meinte. 

"...die Gewissheit, dass wir uns immer haben und ich da sein kann."

Wenn ich mich umsehe, dann sehe ich meine Oma, in deren Haus ich seit eineinhalb Jahren mit meiner Freundin lebe und das war eine der besten Entscheidungen überhaupt. Natürlich ist es nicht immer einfach und es bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen, mal für vergessene Einkaufe einzuspringen, den abendlichen Hundespaziergang zu machen, wenn die omalichen Knochen doch mal zu müde sind, aber im Umkehrschluss bedeutet es auch nach Hause kommen und den Duft von Plätzchen im Treppenhaus, ein zubereiteter Salat zum Mithochnehmen auf der Treppe, abendliche Gespräche bei einem Gläschen Wein und die Gewissheit, dass wir uns immer haben und ich da sein kann. Ich kann es mir nicht vorstellen, wie es sein muss, wenn man den einen Menschen nach über 50 Jahren Ehe verliert. Ich kann nur sagen, wie sehr ich bewundere, wie sie ihr neues, ganz anderes Leben, seit ein paar Jahren so meistert.       

Weiterhin gibt es meine andere Oma, die es wirklich nicht leicht hat und es niemals hatte und ich kenne keine Frau (und auch keinen Mann), der so stark ist, wie sie. Ich bewundere ihren Kampfgeist und ihr Durchhaltevermögen. Sie stand und steht für Dinge und Entscheidungen ein und sie weiß einfach alles. Vielleicht sollte ich hierzu sagen, dass sie erst Mitte 60 ist. Besonders zu Abiturzeiten hat sie mir viel geholfen und mich mit Gesprächen immer wieder auf gute Gedanken gebracht. Während die Einstellung meiner Eltern und die meiner Oma so weit auseinander gehen, habe ich immer wieder festgestellt, dass wir sehr ähnlich denken und das Gefühl ist unbeschreiblich schön!

Ohne jeden Zweifel kann ich sagen, dass meine Mama und ich ein super Verhältnis haben und alles miteinander teilen. Das war bei weitem nicht immer so, weil ich über einiges aus meinem Leben einfach geschwiegen habe. Mittlerweile weiß sie alles von mir und wir teilen unseren Alltag miteinander, hören (schreibend oder telefonisch) nahezu täglich voneinander und verstehen uns einfach richtig gut. Meine Mama hat es nicht immer einfach gehabt und hatte alles andere als eine glückliche Familie. Vielleicht hat sie sich gesagt, dass sie es besser macht. Nämlich das, was sie geschaffen hat, ist eine tolle Familie und ein Heim.

Und dann bist da du. Eine (und in nicht einmal mehr 7 Monaten „meine“) wunderbare Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und schon viel früher viel selbstständiger war, als ich es wahrscheinlich je sein werde. Du regelst alles und bist mein Fels in der Brandung, (m)ein Anker in diesem schnelllebigen Leben.

Es ist wunderbar sich manchmal zurückzulehnen und Menschen, die einem begegnen genauer zu betrachten und das, was sie für uns tun oder auslösen wertzuschätzen. Was meint ihr?

30 Januar 2017

Tischdeko: Frühstücksfreuden

Für ein schönes Frühstück am Sonntag mit lieben Freunden darf ab und an auch die passende Tischdeko nicht fehlen. Statt mit Vasen, Servietten und Kerzen zu schmücken, habe ich am letzten Wochenende eine eigene "Tischdecke" gebastelt.

Materialien

Alles was ihr dafür braucht ist:
- Packpapier (gibt es zum Beispiel bei der Post)
- Stifte (ich habe den Tombow Fudenosuke benutzt. Für alles bunte habe ich die Stifte der Reihe Edding 1200 benutzt. Die Edding-Stifte habe ich mal in einer großen Metallbox bei TK Maxx gefunden und die Tombows vor kurzem bei Idee entdeckt.)
Eine ganz einfache und doch ziemlich wirkungsvolle Idee. Wenn man mal von der Papierverschwendung absieht, finde ich diese Idee wirklich wunderbar und super einfach. Was meint ihr? Einen guten Start in die neue Woche, Clara